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Präsident Haupka
ergänzte seinen schriftlichen Bericht mit mündlich
vorgetragenen Ergänzungen: Meine Damen und Herren, seit der Fertigstellung meines Berichtes
zu Beginn des Jahres 2009, haben sich neue Fakten ergeben,
über die ich Sie hier mündlich informieren will.
Seit Beginn des Jahres
konnten wir bereits sechs neue Vereine aufnehmen. Weitere
drei Vereine haben bereits Aufnahmeanträge gestellt. Die
Aufnahme in den Radsportverband Niedersachsen hängt nur noch
von der Bestätigung der LSB-Mitgliedschaft ab. Besonders die
Bereiche Trial und BMX erhalten dadurch neue Aktive.
Wie Ihnen bekannt sein
dürfte, wird der Bund Deutscher Radfahrer in diesem Jahr 125
Jahre alt. Im Rahmen der Bundeshauptversammlung werden die
Jubiläumsfeiern stattfinden. Allerdings wird aus
finanziellen Gründen etwas sparsamer gefeiert werden, als es
eigentlich vorgesehen war. Das Jahr 2008 konnte der BDR zwar
ausgeglichen abschließen, aber für 2009 ist der Haushalt
noch nicht ausgeglichen. In diesem Zusammenhang will ich
besonders hervorheben, dass die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle auf ihnen zustehende
Gehaltserhöhungen und Gratifikationen verzichtet haben.
Weiterhin waren Sie mit der Kürzung ihrer Arbeitszeit
einverstanden. Ich kann nur meine Hochachtung dafür zum
Ausdruck bringen.
Zu dieser BHV liegt ein
Antrag des BDR-Präsidiums zur Beitragserhöhung vor. Wir
werden uns unter einem späteren TOP damit befassen müssen.
Von uns werden acht
Delegierte nach Leipzig reisen. Das sind der Präsident, der
Stellv. Präsident, der VP Wirtschaft und Finanzen, der VP
Breiten- und Freizeitsport, die Geschäftsführerin, der FW
Radwanderfahren, der Antidoping-Beauftragte und der
Bezirksvorsitzende von Weser-Ems. Zusätzlich wird auf
Einladung des BDR unser Ehrenpräsident Heinz Ewert
(BDR-Ehrenmitglied) nach Leipzig reisen.
Wie Ihnen nicht entgangen
sein wird, ist mit einer stimmungsvollen BHV zu rechnen. Für
das Amt des Präsidenten gibt es mit Herrn Dr. Berkmann einen
Gegenkandidaten, der in den 70er und 80er Jahren ein
hervorragender Sprinter als Amateur und Profi gewesen ist.
Er erhält Unterstützung durch den 2007 zurückgetretenen VP
Kühnle, sowie offensichtlich von einigen südlichen
Verbänden.
Es ist richtig, dass ich
auch mit so manchen Entscheidungen des BDR-Präsidiums, bzw.
mit der Art wie diese manchmal durchgesetzt werden, nicht
einverstanden bin. Aber deshalb den BDR und die
Zusammenarbeit unter den Verbänden zu gefährden, halte ich
persönlich für ein großes Risiko.
Mit meinem jetzigen
Informationsstand über den Kandidaten Berkmann und seine
Mannschaft habe ich große Probleme damit, einen
BDR-Präsidenten zu wählen, der weder Erfahrung in der
Führung eines Vereins und schon gar nicht in der
Verbandsführung hat.
Wir leben erfreulicherweise
in einer Demokratie und deshalb sind Gegenkandidaten etwas
selbstverständliches und geht völlig in Ordnung. Die
Delegierten müssen dann entscheiden welche Mannschaft die
besseren Perspektiven bietet. Seit einigen Tagen beschäftigt
dieses Thema mich sowie einige weitere LV-Präsidenten. Wir
versuchen Ruhe in die Diskussion zu bringen und die Wege für
eine weitere konstruktive Zusammenarbeit zu garantieren.
Dazu kommt, dass auf dieser
BHV eine völlig neue Satzung, Jugendordnung und Rechts- und
Verfahrensordnung sowie weitere neun Ordnungen, darunter der
neue ADC und eine geänderte Sportordnung beschlossen werden
müssen. Als Mitglied der AG-Satzung war ich in diesem
Zusammenhang allein in diesem Jahr schon fünf Mal in
Frankfurt.
Erst gestern hat Herr
Scharping mit mir telefoniert und unserer
Mitgliederversammlung einen guten Verlauf gewünscht. Seiner
Bitte den Delegierten und Gästen unserer
Mitgliederversammlung seine Grüße auszurichten, bin ich im
TOP 1 schon gerne nachgekommen. In diesem Gespräch habe ich
Herrn Scharping versichert, dass von unserer Seite kein
Schnellschüsse kommen werden. Allerdings habe ich auch auf
Missstände hingewiesen, die auf jeden Fall abgestellt werden
müssen. Obwohl wir manchmal in der Sache nicht der gleichen
Auffassung sind, können wir nach den Diskussionen weiter
konstruktiv zusammenarbeiten.
Wenn ich die pauschalen
Vorwürfe gegen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
BDR-Geschäftsstelle in den letzten Tagen immer wieder höre,
kommt mir die Galle hoch. Ich kann von mir behaupten, dass
ich mehr als die meisten anderen LV-Präsidenten, sicher auch
mehr als die meisten Präsidiumsmitglieder direkte Kontakte
zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern habe. Sicher werden
Fehler gemacht, aber wo ist eine Fehlerfrei arbeitende
Geschäftsstelle? Zu berücksichtigen ist auch der große
Arbeitsanfall und Stress der nicht spurlos an der Qualität
der Arbeit vorbeigeht.
Mir ist bekannt, das auch
heute hier Kritiker anwesend sind, die sich auf der
Internetseite "Freunde des Radsports" als Unterstützer von
Dr. Berkmann eingetragen haben. Ich habe nichts gegen
gerechtfertigte Kritik, aber nur, ohne großes
Hintergrundwissen und Detailkenntnissen Polemik zu
betreiben, verurteile ich aufs schärfste.
Ich werde Sie heute noch zu
ihrer Meinung befragen und Sie bitten unseren Weg für einen
starken BDR weiter zu unterstützen.
Das soll von meiner Seite
genug zu diesem Thema sein. Ich beende hiermit meine
mündlich vorgetragenen Ergänzungen und bin jetzt gern bereit
ihre Fragen zu beantworten.
Keine Fragen!
Auch zu den anderen
schriftlichen Berichten gab es keine Wortmeldungen.
Edwin Zech berichtete von der Kassenprüfung und bescheinigte dem
VP für Wirtschaft und Finanzen eine einwandfreie,
vorbildliche Arbeit. Zech beantragte die Entlastung des VP
Wirtschaft und Finanzen, die ohne Gegenstimme erteilt wurde. |